DEMOBASE

(2017 – 2021)

DEMOBASE, ein EU finanziertes Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Vereinfachung von Batterietestverfahren und Simulationen, um deren technisch-ökonomischen Aufwand in der dynamischen Entwicklungsphase von Stromspeichern zu halbieren.

Accurec betrachtet als Recyclingspezialist die Optimierung der gesamten After-Sales Dienstleistungen, angefangen von optimierten Verpackungen, über Transportverbesserungen und effizienter Demontage als Vorschritt des Recyclings. Entwickelte Sicherheitsstandards sollen als Empfehlungen den Akteuren der gesamten Entsorgungskette dienen, und bereits in die Designphase der Batterieanwendung mit einfließen.

 

Darüber hinaus werden vergleichend Recyclingprozesse wissenschaftlich untersucht und bewertet, sowie eine Software entwickelt die nach dem Stand der Wissenschaft die prozessbezogene und legislativ definierte Recyclingeffizienz abhängig von der Wahl des Batteriesubtypes kalkuliert. Sie soll eine Entscheidungshilfe für Marktbeteiligte sein, um die Sinnhaftigkeit und Plausibilität angebotener Recyclingprozesse zu prüfen.

Für mehr Informationen besuchen Sie folgende Webseite zum Projekt: https://www.demobase-project.e

 

 

Crocodile

(2018 – 2022)

CROCODILE ist ein mit 12 Mio. Euro unterstütztes EU-Forschungsprojekt, das am 1. Juni 2018 seine Arbeit aufgenommen hat. Sein Gesamtziel ist die Steigerung der Ausbeute des ressourcenkritischen Metalls Kobalt durch Verbesserung bestehender und Entwicklung neuer Aufbereitungsverfahren. Im Einzelnen werden dazu pyro- und hydrometallurgische, sowie biologische und elektrometallurgische Technologien eingesetzt, die sowohl primäre (Erzkonzentrate) als auch sekundäre (Batterien, Katalysatoren, Stähle et.) Input-Materialien für die Rückgewinnung von Kobalt untersuchen. CROCODILE vereint 24 überwiegend mittelständische Forschungspartner, aber auch weltweit tätige wie Glencore, Freeport und Stena, sowie öffentliche Institute um synergetische Herangehensweisen in der Wertstoffkette zu demonstrieren. 

Zunächst werden potentielle Kobaltquellen identifiziert und ihr Marktpotential analysiert, anschließend physisch gesammelt und den entwickelnden Partner zur Verfügung gestellt. 

In unterschiedlicher Skalierung – je nach Möglichkeit der Partner – können diese Technologien Kobalt extrahieren, konzentrieren und als Zwischenprodukten den raffinierenden Partnern zur finalen Behandlung weitergeleitet werden. Besonderes Augenmerk verdient dabei der Aufbau und die Entwicklung einer mobilen Pilotanlage, die vor Ort Konzentrate der genannten unterschiedlichen Quellen mittels Solventextraktionsverfahren (SX) behandeln kann, mit dem Ziel sofort verkaufsfähige Kobaltsalze zu erzeugen. Auch der Maßstab dieser Anlage ist bemerkenswert denn die Technik soll bereits im produktionsnahen Maßstab mit bis zu 5 to Kobaltprodukt pro Tag bewerkstelligen können. Insgesamt könnte mit Erfolg des Projektes das Beschaffungsrisiko des gefragten Metalls für die europäische Industrie signifikant reduziert werden. 

Für mehr Informationen besuchen Sie folgende Webseite zum Projekt: https: https://h2020-crocodile.eu

Mercator

(2019 – 2022)

Das vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Projekt ist unser Schwergewicht der unternehmerischen Forschungsanstrengungen. Das am 1.8.2019 gestartete Projekt vereint kompetente und eingespielte Partner unter der Projektkoordination von Accurec. Es hat zum Ziel die bisher verfügbare Technik zu verbessern und die Bandbreite rückgewinnbarer Inhaltsstoffe zu erweitern. Kern der technologischen Neuentwicklung ist eine kontinuierliche, autotherme Vorbehandlung, um alle Batterieinhaltstoffe zu liberalisieren. Gleichzeitig sollen Metalloxidverbindungen aus der Aktiven Batteriemasse so reaktiv umgewandelt werden, dass ihre Rückgewinnung in nachfolgenden Verfahrensschritten vereinfacht – das heißt mit reduziertem hydrometallurgischem Aufwand – durchgeführt werden kann. Das 4 Mio € schwere Forschungs- und Entwicklungsprojekt ist auf drei Jahre ausgelegt und soll unmittelbar in der industriellen Implementierung der neuen Technik münden. Begleitet wird es von den kompetenten assoziierten Partner Ford (Abteilung Elektromobilität) und SQM Chile, die Nummer zwei in der Förderung und Herstellung von Lithium weltweit.

 

LISA

(2019 – 2022)

LISA, standing for “LIthium sulphur for SAfe road electrification”, a 43-months research and development project, has been granted 7.9M€ by the European Union’s Horizon 2020 research and innovation program . The main goal of LISA is to develop an innovative Lithium chemistry with hybrid solid state electrolytes (SSEs) validated according to UN38.3 and EUCAR standards and ready for integration in automotive battery packs. The project directly builds on the results of the ALISE project (http://www.aliseproject.com) in which more than hundred pouch cells (290 Wh/kg, 240 Wh/L, 12.5 Ah) have been produced, and a first module for PHEV has been built containing 82 Lithium Sulphur cells. LISA aims to reach new performance levels of 450 Wh/kg and 700 Wh/L at costs < 70 € k/Wh at cell level positioning LiS technology in-line with EU SET Plan Action 7 targets on batteries for e-mobility. Moreover, with Renault and VDL Group on-board, prominent European OEMs for BEVs and e-bus, the technology will not only be developed and evaluated for light duty vehicles (LDVs), but also for medium duty transport applications (i.e. e-bus) with the main focus on fully electric drivetrains, i.e. BEVs. 

The LISA consortium covers the full battery value chain for electromobility and includes raw material suppliers, component manufacturers, cell manufacturers, integrators, OEMs and a recycling company. The consortium has a balanced profile of 2 universities (Cranfield University, Technische Universität Dresden), 3 RTOs (Leitat, Fraunhofer IWS, CIC Energigune), 4 SMEs (OXIS Energy, Pulsedeon, Accurec, Optimat) and 4 large enterprises (Varta Micro Battery, Arkema, VDL, Renault), and includes the only European LiS cell manufacturer with commercially operating production plant (OXIS Energy). In LISA, Accurec will develop and demonstrate an efficient Li-S battery recycling process in respect of energy consumption, cost and recycling efficiency. To achieve the target, key technologies including low-temperature (e.g. cryogenic) pre-treatment, mechanical separation and hydrometallurgical treatment for lithium recovery are proposed and will be validated. Additionally, Accurec will support the environmental and economical assessment for the Li-S technology.

More details in project website: https://www.lisaproject.eu